Wärmepumpe:
effizient & modern
Energiekosten sparen
Nutzen Sie moderne Technologie und heizen Sie zukunftsorientiert. Erfahren Sie warum sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe lohnt.
Die 3 wichtigsten Voraussetzungen:
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gute Gebäudeisolierung
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niedrige Vorlauftemperatur
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große Heizflächen

Wärmepumpe Neubau vs. Altbau
Beim Einsatz vom Wärmepumpen findet kein Verbrennungsvorgang statt. Daher können Gebäude mit einer Wärmepumpe ohne Gasleitung, Vorratshaltung und Schornstein auskommen. Diese Vorteile spielen bei der Auswahl der Heiztechnologie für Neubauten eine zunehmend größere Rolle. Doch auch im Rahmen der Sanierung oder Modernisierung von Altbauten werden Wärmepumpen immer beliebter.
Was genau zu beachten ist, erfahren Sie hier:

Neubau: Bis zu 70% staatliche Förderung
Beste Ausgangssituation: Bei Neubauten sind in der Regel bereits alle Voraussetzungen für eine Wärmepumpe gegeben. Im Idealfall erfolgt bereits bei Baubeginn eine Abstimmung mit dem Architekten und dem Heizungsinstallateur. Neben dem Klimaaspekt sind die niedrigen Betriebskosten und die hohe Wirtschaftlichkeit entscheidende Argumente.
Altbau: So lohnt es sich!
Während die Wärmepumpen-Technik in immer mehr Neubauten zum Einsatz kommt, haben mittlerweile auch Sanierer großes Interesse. Denn auch im Gebäudebestand ist ihr Einsatz sinnvoll und wirtschaftlich.
Niedrige Vorlauftemperaturen dank energetischer Sanierung:
- Gute Dämmung: Die Heizung muss weniger leisten, wenn Dach und Fassade gut gedämmt sind. Zudem sollten Fenster und Türen modernisiert werden.
- Große Heizflächen: Wärmepumpen arbeiten besonders effizient mit großen Heizflächen, wie bei einer Fußboden-, Wand- und Deckenheizung oder modernen Heizkörpern.


4 Vorteile
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energiesparend
Heizkosten senken mit moderner Technologie -
komfortabel & zuverlässig
zuverlässige und gleichmäßige Wärmeverteilung -
wertsteigernd
Immobilienwert steigern -
förderfähig
bis zu 70 % staatliche Fördermittel
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Mit einer Wärmepumpe kann ein Gebäude geheizt oder gekühlt werden. Dabei nutzt sie gespeicherte Wärmeenergie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Wasser. Der Prozess basiert auf einem thermodynamischen Kreislauf. Dieser funktioniert ähnlich wie bei einem Kühlschrank, jedoch in umgekehrter Richtung.

1. Wärmeaufnahme Luft-Wärmepumpe
Nimmt Wärme aus der Außenluft auf.
2. Verdampfung
Wärme verdampft durch ein Kältemittel im Verdampfer.
3. Verdichtung
Gasförmiger Kältemittel-Dampf wird im Kompressor verdichtet, wodurch seine Temperatur stark ansteigt.
4. Kondensation
Das erhitzte Kältemittel gibt im Kondensator seine Wärme an das Heizsystem des Gebäudes ab. Dabei kondensiert das Kältemittel und wird wieder flüssig.
5. Expansion
Das flüssige Kältemittel fließt durch ein Expansionsventil, wo sein Druck und seine Temperatur wieder sinken, bevor der Kreislauf von vorne beginnt.
Häufige Fragen
Kann man mit Wärmepumpen auch kühlen?
Idealerweise steht an heißen und sonnigen Tagen so viel Solarstrom zur Verfügung, dass das Gebäude mit einer Wärmepumpe auch gekühlt werden kann. Je nach Überschussmenge an Solarstrom auch kostenlos. Dazu sollte das Wasser in den Heizkreisen nicht unter 16-18 °C abgekühlt werden, je nach relativer Luftfeuchte. So vermeiden Sie Kondensatbildung an den Heizflächen und Rohrleitungen. Sind alle Rohrleitungen und Rohrverbindungen dampfdiffusionsdicht gedämmt sind, kann die Vorlauftemperatur auch unter den Taupunkt abgesenkt werden, um eine höhere Kühlleistung zu erreichen. Die Kondensation erfolgt dann ausschließlich an den Heizflächen.
Wie leistungsstark muss die Wärmepumpe sein?
Die Wärmepumpe muss bei der für Ihren Wohnort üblichen regionalen Auslegungstemperatur (z. B. -10 °C) so viel Wärme erzeugen, dass eine Rauminnentemperatur von 20 °C gehalten werden kann. Mit anderen Worten: Die Heizleistung der Wärmepumpe muss der Heizlast Ihres Gebäudes entsprechen. Für einen effizienten Betrieb ist eine Auslegung auf genau diesen Wert erforderlich.
Viele Wärmepumpenmodelle werden von den Herstellern mit unterschiedlicher Leistung angeboten. Doch was bedeutet es, wenn die Heizlast genau zwischen zwei verfügbaren Leistungsstufen liegt? Dann sollte das nächstkleinere Gerät gewählt werden, nicht das größere. Die Heizlast bezieht sich auf den „ungünstigsten Fall“. Dieser tritt sehr selten auf und wenn, dann meist nachts, wenn ein leichtes Absinken der Raumtemperatur auf z. B. 18°C verkraftet werden kann.
Welche Typen von Wärmepumpen gibt es?
Folgende Arten von Wärmepumpen gibt es:
- Luft-Wärmepumpe
- Erd-Wärmepumpe
- Wasser-Wärmepumpe
Bei allen drei Arten wird Wasser mithilfe einer natürlichen Energiequelle erwärmt. Die Wärme stammt dabei entweder aus der Umgebungsluft (Luft-Wärmepumpe), dem Grundwasser (Wasser-Wärmepumpe) oder dem Erdreich (Erd-Wärmepumpe). Durch diese natürliche Energiequelle arbeiten Wärmepumpen sehr effizient. Am verbreitetsten ist die Luft-Wärmepumpe.
Wann ist eine Wärmepumpe nicht sinnvoll?
Der Einsatz einer Wärmepumpe ist nicht sinnvoll, wenn eine schlechte Gebäudedämmung im Altbau besteht und die verbauten Heizkörper durch zu kleine Flächen keine niedrigen Vorlauftemperaturen bis maximal 50 Grad ermöglichen. In einem solchen Fall sind zunächst Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude erforderlich. Mit z. B. einer neuen Dämmung oder neuen Heizkörpern sind Wärmepumpe auch für den Altbau geeignet.
Kann eine Wärmepumpe die Heizung im Altbau ersetzen?
Ein Austausch sollte vor allem dann in Betracht gezogen werden bei
- Überschreitung der vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte,
- einer geplanten Sanierung,
- wiederholten Reparaturmaßnahmen Ihrer Heizung,
- steigenden Kosten aufgrund ineffizienter Heizung,
- sinkender Heizleistung.
Wenn die Wärmepumpe eine maximale Vorlauftemperatur von 60 °C aufweist, ist eine Umrüstung möglich und meist wirtschaftlich sinnvoll. Bei Vorlauftemperaturen zwischen 65 °C und 70 °C sind flankierende energetische Maßnahmen erforderlich, z. B. eine Vergrößerung der Heizfläche oder eine verbesserte Gebäudedämmung. Ab Vorlauftemperaturen von 70 °C ist eine Wärmepumpe nicht mehr wirtschaftlich. Die Kosten für den Stromverbrauch der Wärmepumpe würden dann die Kosten für andere Energieträger bei weitem übersteigen. Auch die gewünschte Raumtemperatur könnte dann nicht erreicht werden.
Braucht eine Wärmepumpe Strom?
Ja, Ventilator, Kompressor und Pumpe werden mit Strom betrieben. Daher ist eine Wärmepumpe erst durch die Nutzung von Ökostrom, Sonnenenergie oder Windkraft umweltfreundlich. Wärmepumpen müssen entsprechend des neuen Energiewirtschaftsgesetzes steuerbar sein. Für die Steuerbarkeit müssen ein intelligentes Messsystem und eine Steuereinrichtung eingebaut werden. Als Ausgleich für die Steuerbarkeit erhalten Sie eine Gutschrift. Es kann auch ein zweiter Stromzähler mit einem Wärmepumpentarif vom Netzbetreiber eingebaut werden. Dieser zählt die tatsächlich in der Wärmepumpe verbrauchte Energie, die dann über den Wärmepumpentarif abgerechnet wird.
Wie funktioniert eine Luft-Luft-Wärmepumpe?
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe erzeugt keine Wärme im klassischen Sinn. Das System arbeitet technisch wie eine umgekehrt funktionierende Klimaanlage. Ein Ventilator im Außengerät saugt die kalte oder warme Umgebungsluft an. Die aufgenommene thermische Energie aus der Außenluft wird direkt in den Wohnraum transportiert. Die Luft strömt an einem Verdampfer mit einem flüssigen Kältemittel vorbei. Dieses nimmt die darin enthaltene Wärme auf und verdampft bereits bei niedrigen Temperaturen und wird gasförmig. Ein elektrisch betriebener Kompressor verdichtet das gasförmige Kältemittel stark. Durch diesen Druck steigt die Temperatur des Gases stark an. Das heiße Kältemittel fließt zum Innengerät. Ein Wärmetauscher überträgt die so erhitzte Luft direkt an die Raumluft. Nach der Wärmeabgabe kühlt das Kältemittel ab, wird wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von vorn.
Weitere Fragen