Nachhaltigkeit lernen: Kindergarten St. Laurentius in Asbach

Nachhaltigkeit lernen: Kindergarten St. Laurentius in Asbach

Droppy und Bulby, so heißen die Kuschel-Maskottchen der Bad Honnef AG (BHAG). Sie kommen in den Vorschul- und Schulaktionen des BHAG Projektes „Nachhaltigkeit lernen in der Region“ zum Einsatz. Denn mit ihnen macht Lernen besonders viel Spaß.

So kam es, dass die Vorschulkinder der Katholischen Kindertagesstätte St. Laurentius in Asbach Anfang März 2026 zuerst Besuch von Droppy und bei sonnigem Frühlingswetter am Asbacher Weiher sogar noch Besuch von Bulby bekamen.

Weil Fragen stellen und gemeinsam nach Antworten auf wichtige Fragen des Zusammenlebens suchen in der katholischen Kita ganz großgeschrieben wird, hatte BHAG Projektleiterin Maria-Elisabeth Loevenich wieder vielfältige Antworten auf spannende Wasser- und Energiefragen mitgebracht. Nämlich Antworten auf Forscherfragen zum Thema Grundwasser, Gewässerschutz und Energie von der Sonne. Denn Ziel der Bildungsaktion war es, sich im Vorschulteam kleinen Forscheraufgaben zu stellen und gemeinsam an deren Bewältigung zu arbeiten. Das gelang den Vorschulkindern (Maxies) mit Bravour. Hatte Loevenich doch stets ihren Freund den Wassertropfen Droppy, seine kleinen Wassertropfenfreunde und später auch Bulby an ihrer Seite.

Ob auf den Spuren des Trinkwassers in der Kita oder an regionalen Lernorten in Asbach unterwegs, entwickelten die Maxies ein erstes Verständnis von der Bedeutung des Wasserkreislaufes für Mensch und Natur. Nach einem vergangenen Regentag strahlte die Sonne zwischen den Wolken hervor und die Kinder tanzten voller Freude als Wassertropfenfreunde zum Bewegungslied „Vom Himmel fällt das Wasser“, nach dem bekannten Gedicht „Das Wasser“ von James Krüss.

Am Asbacher Weiher nahmen die Kinder dann den vorbeifließenden Asbach genauer unter die Lupe. Mit Wassereimern, Pinseln, Sieben und Forscherkarten ausgestattet machten sie sich auf die Suche nach kleinen Wassertieren. Viele der Zeigearten zur Bestimmung der Gewässergüte hatten sich jedoch nach dem Regen des vergangenen Tages und aufgrund von niedriger Wassertemperatur gut versteckt. Erste Wasserflohkrebse, Wasserasseln und Köcherfliegenlarven wurden dennoch von den aufmerksamen Nachwuchsforschern unter einer Steinplatte, unter Pflanzen und unter Baumwurzeln entdeckt. Auch ein im Bach verirrter Regenwurm wurde gerettet und fand im weichen Boden der Wiese einen schützenden Unterschlupf. Leider wurde wieder einmal deutlich, dass die Vielfalt der Zeigearten im Asbach, im Vergleich zu den Vorjahren, langsam zurückgeht. Deshalb bleibt frühe Bildung zu Umwelt- und Gewässerschutz wichtig. Damit weniger Abfall in der Natur landet und offene Gewässer nicht vermüllen.

Obwohl von einzelnen Kindern nasse Socken und undichte Stiefel beanstandet wurde, inspizierten die Maxies am Ende des Vormittages noch einen kleinen Solarbrunnen, den Loevenich für sie auf der Wiese installiert hatte. Bei strahlendem Sonnenschein sogar mit voller Kraft. Dann wurden alle Spuren der Aktion beseitigt und die Ruhezone am Asbacher Weiher wieder den Enten übergeben. Diese bedankten sich mit lautem Geschnatter. Denn das ist Ehrensache für die frisch ausgebildeten Wasserbotschafter. Die Erzieherinnen des katholischen Kindergartens St. Laurentius danken der BHAG, ihrem regionalen Gasversorger, für das nachhaltige Bildungsangebot und sind gespannt wie es im kommenden Jahr weitergehen wird.

Daniela Paffhausen

Daniela Paffhausen

Leiterin Marketing