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Beratung in unserem Kundenzentrum

Unser Experte lotst Sie durch den Angebotsdschungel und berät herstellerunabhängig zu Wärmepumpen. Finden Sie gemeinsam die Lösung, die zu Ihrem Haus passt – egal ob Neubau oder Altbau.

Bis zum 31. Dezember 2026 erhalten Sie außerdem 500 Euro Bonus auf unser Komfort-Paket Wärmepumpe und 100 Euro Bonus auf den BHAG Wärmepumpenstrom.

Es lohnt sich

Während die Wärmepumpen-Technik in immer mehr Neubauten zum Einsatz kommt, haben mittlerweile auch Sanierer großes Interesse. Denn auch im Gebäudebestand ist ihr Einsatz meistens sinnvoll und wirtschaftlich.

Und das Beste: Mit unserem Rund-um-Sorglos-Paket können Sie Ihre neue Wärmepumpe mieten, statt sie zu kaufen. Mit unserem Pachtmodell haben Sie eine verlässliche Kostenplanung, denn wir übernehmen auch die Wartung und Reparatur der Anlage. 

Vater und Kleinkind sitzen auf dem Boden im Wohnzimmer und spielen.

3 Schritte zu Ihrer Luft-Wärmepumpe

1
Machbarkeit
Kosten Wärmepumpe: Anhand Ihrer online übermittelten Daten prüfen unsere Spezialisten die Machbarkeit und erstellen eine erste Kostenschätzung.
2
Kostenschätzung
Im Rahmen eines Beratungsgesprächs in der Kundenbetreuung prüfen unsere Spezialisten die Machbarkeit anhand Ihrer Angaben. Anschließend erstellen wir Ihnen eine erste Kostenschätzung.
3
Installation
Eine BHAG Fachkraft prüft vor Ort die Bedingungen, bespricht Ihre Wünsche und klärt weitere Fragen. Ihre neue Wärmepumpe installiert dann ein regionales Fachunternehmen.

Online-Fragestrecke: unverbindliches Angebot anfordern

Häufige Fragen

Kann man mit Wärmepumpen auch kühlen?

Idealerweise steht an heißen und sonnigen Tagen so viel Solarstrom zur Verfügung, dass das Gebäude mit einer Wärmepumpe auch gekühlt werden kann. Je nach Überschussmenge an Solarstrom auch kostenlos. Dazu sollte das Wasser in den Heizkreisen nicht unter 16-18 °C abgekühlt werden, je nach relativer Luftfeuchte. So vermeiden Sie Kondensatbildung an den Heizflächen und Rohrleitungen. Sind alle Rohrleitungen und Rohrverbindungen dampfdiffusionsdicht gedämmt sind, kann die Vorlauftemperatur auch unter den Taupunkt abgesenkt werden, um eine höhere Kühlleistung zu erreichen. Die Kondensation erfolgt dann ausschließlich an den Heizflächen.

Wie leistungsstark muss die Wärmepumpe sein?

Die Wärmepumpe muss bei der für Ihren Wohnort üblichen regionalen Auslegungstemperatur (z. B. -10 °C) so viel Wärme erzeugen, dass eine Rauminnentemperatur von 20 °C gehalten werden kann. Mit anderen Worten: Die Heizleistung der Wärmepumpe muss der Heizlast Ihres Gebäudes entsprechen. Für einen effizienten Betrieb ist eine Auslegung auf genau diesen Wert erforderlich.

Viele Wärmepumpenmodelle werden von den Herstellern mit unterschiedlicher Leistung angeboten. Doch was bedeutet es, wenn die Heizlast genau zwischen zwei verfügbaren Leistungsstufen liegt? Dann sollte das nächstkleinere Gerät gewählt werden, nicht das größere. Die Heizlast bezieht sich auf den „ungünstigsten Fall“. Dieser tritt sehr selten auf und wenn, dann meist nachts, wenn ein leichtes Absinken der Raumtemperatur auf z. B. 18°C verkraftet werden kann.

Welche Typen von Wärmepumpen gibt es?

Folgende Arten von Wärmepumpen gibt es:

  1. Luft-Wärmepumpe
  2. Erd-Wärmepumpe
  3. Wasser-Wärmepumpe

Bei allen drei Arten wird Wasser mithilfe einer natürlichen Energiequelle erwärmt. Die Wärme stammt dabei entweder aus der Umgebungsluft (Luft-Wärmepumpe), dem Grundwasser (Wasser-Wärmepumpe) oder dem Erdreich (Erd-Wärmepumpe). Durch diese natürliche Energiequelle arbeiten Wärmepumpen sehr effizient. Am verbreitetsten ist die Luft-Wärmepumpe.

Wann ist eine Wärmepumpe nicht sinnvoll?

Der Einsatz einer Wärmepumpe ist nicht sinnvoll, wenn eine schlechte Gebäudedämmung im Altbau besteht und die verbauten Heizkörper durch zu kleine Flächen keine niedrigen Vorlauftemperaturen bis maximal 50 Grad ermöglichen. In einem solchen Fall sind zunächst Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude erforderlich. Mit z. B. einer neuen Dämmung oder neuen Heizkörpern sind Wärmepumpe auch für den Altbau geeignet.

Kann eine Wärmepumpe die Heizung im Altbau ersetzen?

Ein Austausch sollte vor allem dann in Betracht gezogen werden bei

  • Überschreitung der vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte,
  • einer geplanten Sanierung,
  • wiederholten Reparaturmaßnahmen Ihrer Heizung,
  • steigenden Kosten aufgrund ineffizienter Heizung,
  • sinkender Heizleistung.

Wenn die Wärmepumpe eine maximale Vorlauftemperatur von 60 °C aufweist, ist eine Umrüstung möglich und meist wirtschaftlich sinnvoll. Bei Vorlauftemperaturen zwischen 65 °C und 70 °C sind flankierende energetische Maßnahmen erforderlich, z. B. eine Vergrößerung der Heizfläche oder eine verbesserte Gebäudedämmung. Ab Vorlauftemperaturen von 70 °C ist eine Wärmepumpe nicht mehr wirtschaftlich. Die Kosten für den Stromverbrauch der Wärmepumpe würden dann die Kosten für andere Energieträger bei weitem übersteigen. Auch die gewünschte Raumtemperatur könnte dann nicht erreicht werden.

Braucht eine Wärmepumpe Strom?

Ja, Ventilator, Kompressor und Pumpe werden mit Strom betrieben. Daher ist eine Wärmepumpe erst durch die Nutzung von Ökostrom, Sonnenenergie oder Windkraft umweltfreundlich. Wärmepumpen müssen entsprechend des neuen Energiewirtschaftsgesetzes steuerbar sein. Für die Steuerbarkeit müssen ein intelligentes Messsystem und eine Steuereinrichtung eingebaut werden. Als Ausgleich für die Steuerbarkeit erhalten Sie eine Gutschrift. Es kann auch ein zweiter Stromzähler mit einem Wärmepumpentarif vom Netzbetreiber eingebaut werden. Dieser zählt die tatsächlich in der Wärmepumpe verbrauchte Energie, die dann über den Wärmepumpentarif abgerechnet wird.

Wie funktioniert eine Luft-Luft-Wärmepumpe?

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe erzeugt keine Wärme im klassischen Sinn. Das System arbeitet technisch wie eine umgekehrt funktionierende Klimaanlage. Ein Ventilator im Außengerät saugt die kalte oder warme Umgebungsluft an. Die aufgenommene thermische Energie aus der Außenluft wird direkt in den Wohnraum transportiert. Die Luft strömt an einem Verdampfer mit einem flüssigen Kältemittel vorbei. Dieses nimmt die darin enthaltene Wärme auf und verdampft bereits bei niedrigen Temperaturen und wird gasförmig. Ein elektrisch betriebener Kompressor verdichtet das gasförmige Kältemittel stark. Durch diesen Druck steigt die Temperatur des Gases stark an. Das heiße Kältemittel fließt zum Innengerät. Ein Wärmetauscher überträgt die so erhitzte Luft direkt an die Raumluft. Nach der Wärmeabgabe kühlt das Kältemittel ab, wird wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von vorn.

Johannes Jacob

Johannes Jacob

Fachberater Energiewende

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