Energie-Detektive: Grundschule Am Sonnenberg in Unkel

Energie-Detektive: Grundschule Am Sonnenberg in Unkel

In den Monaten Februar/März 2026 steht für die Viertklässler der Grundschule Am Sonnenberg in Unkel das Thema Strom auf dem Lehrplan. Spannende Experimente warteten daher auf die Schülerinnen und Schüler, als Projektleiterin Maria-Elisabeth Loevenich im Auftrag der Bad Honnef AG zu Ihnen in die Schule kam.

In den handlungsorientierten Energie-Detektiv-Workshops, die Loevenich für die Viertklässler geplant hatte, wurde der Fokus auf die Umwandlung von unterschiedlichen Energieträgern in Strom und ihre Wirkung für das Zusammenleben der Menschen gelegt. Dabei erlangten die Kinder ein erstes Verständnis für die Zusammenhänge und Bedeutung einer zuverlässigen Energie-Versorgung in der Region. War ihnen bisher doch nicht bewusst, wie viele hochkomplizierte Arbeitsschritte notwendig sind, um aus Primärenergie Strom zu erzeugen und diesen über mehrere Stufen der Transformation für öffentliche Einrichtungen und private Haushalte nutzbar zu machen.

An energiegeladenen Lernstationen konnten die Schüler-Teams dann neben Magnetismus auch die Funktionsweise eines Stromkreislaufes sowie die Wirkungsweise photovoltaischer Zellen erproben. „Hier schlägt so manches Kinderherz höher, denn selbst Hand anlegen und experimentieren macht den meisten Kindern Spaß und erzielt nachhaltige Lernerfolge.“, sagt Loevenich, die in diesem Jahr aus siebzehnjähriger Projekterfahrung spricht.

In den kommenden Tagen werden die Kinder persönliche Stromtagebücher führen und darüber nachdenken, welche elektrischen Geräte für sie verzichtbar oder unverzichtbar sind. Die Überlegungen der Kinder wurden durch die Methode Lebensstilvergleich unterstützt. Dazu hatte Loevenich den Brief eines Mädchens aus einer Bergregion bei El Salvador in Zentralamerika mitgebracht. Der Brief machte deutlich, dass Energie sparen wichtig und auch für unsere Schülerinnen und Schüler möglich ist. Mehr Wege zu Fuß zurücklegen, elektrische Geräte ausschalten, wenn sie nicht genutzt werden und das Licht ausschalten, wenn man den Raum verlässt, sind nur einige sinnvolle Beispiele, die den Kindern sofort einfielen. Weitere Ideen fanden sich danach in einem passenden Umweltlied.

Damit diese wertvollen Ideen nicht gleich wieder vergessen sind, nehmen die Kinder am Ende der Projekttage ihren persönlichen Strom-Ausweis und Bulby, die BHAG-Kuschelglühbirne, oder Eny, die BHAG Kuschelgasflamme mit nach Hause. Die vierten Klassen und ihre Klassenlehrerinnen bedanken sich bei der BHAG für den spannenden Energie-Detektiv Workshop und tauchen in den nächsten Wochen noch einmal in die Tiefen der Thematik ab.

Im Kunstunterricht bereiten sie nun ihren Beitrag zum großen BHAG Kreativwettbewerb 2026 vor. Alle wichtigen Informationen zum Wettbewerb gibt es auch im Internet unter: www.bhag.de/kreativwettbewerb. Einsendeschluss ist Montag, der 16.03.2026.

Daniela Paffhausen

Daniela Paffhausen

Leiterin Marketing