Dienstleistungen

Hotels & Restaurants

Energieeffizienz Referenzprojekte in Hotels & Restaurants

Weinhaus zur Traube & Gästehaus Korf

Energiekosten um mehr als 25% gesenkt!

Ein idyllisches Ambiente, leckerer Wein und sehr gutes Essen sind nicht die einzigen Vorzüge des Weinhauses zur Traube. Zusammen mit dem Gästehaus Korf bietet das Gasthaus in der Rotweinstadt Unkel ein rundes Gesamtangebot für einheimische Feinschmecker und Touristen. Der Gebäudekomplex mit Gästehaus und Restaurant verfügte jeweils über eine eigenständige, teilweise stark in die Jahre gekommene Heizanlage mit Warmwasserbereitung und einem entsprechend hohen Brennstoffbedarf.

Die Tatsache, dass einer der beiden Heizkessel undicht geworden war, zwang die Eigentümer Familie Lanz dazu, einen Partner zu finden, der zeitnah ein auf die besonderen Anforderungen zugeschnittenes Konzept ausarbeitet und umsetzt mit dem Ziel, die Energiekosten zu senken.

Unsere Lösung

Da der Heizbetrieb für die Mietwohnungen aufrecht erhalten werden musste, wurde der undichte Heizkessel für das Restaurant und die Mietwohnungen innerhalb von nur einem Tag gegen einen neuen modernen Brennwertkessel mit einer Nennwärmeleistung von 85 kW ausgetauscht und provisorisch wieder in Betrieb genommen. Im Anschluss wurden die weiteren Komponenten installiert:

  • Ein Blockheizkraftwerk vom Fabrikat Senertec Dachs HKA G 5,5 mit einer thermischen Leistung von 12,5 kW und einer elektrischen Leistung von 5,5 kW zur Wärme- und Stromerzeugung wurde errichtet.
  • Zur Effizienzsteigerung des Blockheizkraftwerkes wurde ein Heizwasserpufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 1000 Litern ergänzt.
  • In der Heizzentrale wurde ein neuer Brennwertkessel mit einer Nennwärmeleistung von 82 kW installiert.
  • Die beiden Heizzentralen wurden über Nahwärmeleitungen miteinander verbunden, so dass die „zweite“ Heizzentrale für das Gästehaus außer Betrieb genommen und demontiert werden konnte.
  • Einbau einer modernen Trinkwassererwärmung mit 500-Liter-Edelstahl-Vorratsspeicher zur effizienten und hygienischen Warmwasserbereitung.
  • Erneuerung der Wärmeverteilanlage unter Berücksichtigung moderner Regelungstechnik und Hocheffizienzpumpen.

Das Ergebnis

  • Die Stromproduktion des Blockheizkraftwerks deckt mit 33.000 kWh produziertem Strom mehr als 55 % des gesamten Strombedarfs ab, so dass wesentlich weniger Strom über den Energieversorger bezogen werden muss.
  • Die Energiekosten konnten nach der Umsetzung der Konzeptes der Bad Honnef AG um mehr als 25% gesenkt werden, so dass sich die Investition bereits nach 5 Jahren amortisiert.
  • Die gesamte Heizanlage inkl. Warmwasserbereitung ist zentral zugänglich und kann wesentlich einfacher und effizienter gesteuert und überwacht werden.
  • Die CO2-Emissionen wurden um mehr als 20 Tonnen im Jahr gesenkt.

Technologie

  • Brennwerttechnik
  • Blockheizkraftwerk

Gaststätte Bergesruh auf der Erpeler Ley

Energiekosten gespart und Lagerraum geschaffen!

Schon seit mehr als 110 Jahren ist die Gaststätte Bergesruh auf der Erpeler Ley das Ziel von Wanderern und Ausflüglern aus der ganzen Region. Die Besucher genießen einen atemberaubenden Blick über das Rheintal, lassen in dem hübschen Café-Restaurant einfach mal die Seele baumeln oder einen perfekten Ausflugstag ausklingen. Mit Unterstützung der Bad Honnef AG wurde es jetzt technisch auf den allerneuesten energetischen Stand gebracht. Die alte Ölheizung war in die Jahre gekommen. Es wurde Zeit für eine neue. „Wir brauchten aber eine spezielle, auf uns zugeschnittene Lösung“, so die Besitzer.

Die Bad Honnef AG erhielt die Aufgabe, ein Konzept zu erarbeiteten und die verschiedenen Möglichkeiten der Modernisierung wirtschaftlich zu vergleichen. Nach ausführlicher Analyse und Bewertung der Bestandsanlage sowie der Verbrauchswerte stellte sich heraus, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre, die Ölheizung zu modernisieren.

Unsere Lösung

  • Da aufgrund der örtlichen Lage der Gaststätte hoch oben auf dem Plateau der Erpeler Ley ein Anschluss an das Erdgasnetz nicht möglich war, entschieden sich die Eigentümer, Flüssiggas als Brennstoff für die neue Heizanlage einzusetzen. Das bot sich auch deswegen an, weil in der Küche ohnehin schon mit Flüssiggas gekocht wurde.
  • Da die Zufahrt im Winter bei Schnee und Eis teilweise gesperrt werden muss, wurden zwei Flüssiggastanks mit einer Kapazität von jeweils 6.400 Liter aufgestellt. So ist gewährleistet, dass in den Wintermonaten immer ausreichend Brennstoff zur Verfügung steht.
  • Die „alte“ Ölheizung samt 12.000-Liter-Heizöltank wurde fachgerecht demontiert und entsorgt.
  • Es wurde ein Blockheizkraftwerk Fabrikat Senertec Dachs HKA G 5,5 mit einer thermischen Leistung von 12,5 kW und einer elektrischen Leistung von 5,5 kW zur gekoppelten Wärme- und Stromerzeugung installiert.
  • Zur Effizienzsteigerung des Blockheizkraftwerkes wurde ein Heizwasserpufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 800 Litern aufgestellt.
  • In der Heizzentrale wurde ein neuer Brennwertkessel mit einer Nennwärmeleistung von 45 kW installiert.
  • Die Wärmeverteilanlage wurde unter Berücksichtigung moderner Regelungstechnik und von Hocheffizienzpumpen erneuert; die vorhandene thermische Solaranlage wurde hydraulisch mit eingebunden.

Das Ergebnis

  • Die Stromproduktion des Blockheizkraftwerks deckt mehr als 65 % des gesamten Strombedarfs ab, so dass wesentlich weniger Strom über den Energieversorger bezogen werden muss.
  • Die Flüssiggasversorgung der Küche wurde an die neu errichtete Tankanlage angeschlossen, so dass nicht weiter teures Propangas in Pfandflaschen eingekauft werden muss.
  • Durch die Demontage des Heizöltanks wurde dringend benötigter Lagerraum geschaffen.
  • Die CO2 Emissionen wurden um mehr als 350 Tonnen im Jahr gesenkt.

Technologie

  • Blockheizkraftwerke
  • Brennwerttechnik
  • regenerative Energien