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EnWG

Eine preisgünstige, verbraucherfreundliche, sichere und umweltverträgliche Versorgung mit Elektrizität und Gas ist für die Wettbewerbsfähigkeit, für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland unverzichtbar. Seit 1998 bereits ist in der Bundesrepublik Deutschland der Strom- und Gasmarkt für alle Verbraucher geöffnet. Der Wettbewerb bei Strom und Gas stieß jedoch bislang trotz der Marktöffnung an seine Grenzen. Deswegen hat sich der EU-Gesetzgeber für eine staatliche Regulierung in den Mitgliedstaaten entschieden, die einen diskriminierungsfreien Netzzugang für alle Marktteilnehmer als Voraussetzung für den Wettbewerb sicher stellen und zugleich ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleisten soll. Das Binnenmarktpaket für die leitungsgebundene Energieversorgung, bestehend aus der EU-Stromrichtlinie (2003/54/EG), der EU-Gasrichtlinie (2003/55/EG) sowie der EU-Verordnung zum grenzüberschreitenden Stromhandel (EG Nr. 1228/2003), enthält umfangreiche rechtliche Vorgaben für die Ausgestaltung des nationalen Energiewirtschaftsrechts.

Diese Prämissen und Vorgaben von EU-Seite sind nunmehr durch das „Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes" mit Wirkung zum 13. Juli 2005 in nationales Recht umgesetzt.

Durch das vorliegende Gesetz sollen die Netzzugangsregelungen verbessert und einer staatlichen Kontrolle unter Beachtung der europarechtlichen Vorgaben unterstellt werden. Ziel des neuen Ordnungsrahmens ist die nachhaltige, preisgünstige, verbraucherfreundliche, umweltverträgliche und auch langfristig jederzeit gesicherte Energieversorgung neben der Regulierung der Energieversorgungsnetze mit der Ermöglichung wirksamen Wettbewerbs auf den dem Netzbereich vor- und nachgelagerten Märkten.

Wir, die Bad Honnef AG, unterstützen den durch den Gesetzgeber eingeschlagenen Weg, bietet dieser doch Chancen für unsere Kunden wie auch uns selbst.